So startest du deine gesunde Ernährung - 5 Tipps

Deine Ernährung umzukrempeln ist leichter als du denkst.


Du hast schon unzählige Male versucht, deine Ernährung zu ändern? Chips, Schokolade und Pizza wurden aus der Küche verbannt. Stattdessen zogen Salat, Brokkoli und Äpfel ein. Bereits nach drei Tagen war deine Euphorie weg und mit ihr verschwand auch der Wille, es dieses mal wirklich durchzuziehen. Diese fünf Tipps helfen dir, deine Essgewohnheiten dauerhaft zu ändern:

1. Was ist dein Ziel?

Nur wer ein Ziel vor Augen hat, der kann auch irgendwo ankommen. Überlege dir also genau, was du erreichen möchtest. “Gewicht abnehmen” ist kein Ziel. Setzte dir feste Eckdaten. “Zwei Kilo in vier Wochen abnehmen, indem ich nur eine Süßigkeit am Tag esse.” wäre ein Ziel, an dem du dich orientieren kannst.

©Lonely Planet on Unsplash

©Lonely Planet on Unsplash

2. Wieso möchtest du etwas Verändern?

Die Frage nach dem “warum” lässt dich in schwierigen Phasen durchhalten. Am besten du schreibst dir auf, wieso du etwas verändern möchtest. Je mehr Details, desto besser. Füge auch hinzu, wie du dich fühlen wirst, wenn du dein Ziel erreicht hast. Was möchtest du schönes unternehmen, sobald du am Ziel bist? Oder mit wirst du deinen Erfolg teilen? Nimm bei jedem Motivationstief dein “warum” zur Hand und lies es dir genau durch.

©juan pablo rodriguez on Unsplash

©juan pablo rodriguez on Unsplash

3. Step by Step

Deine Ernährungsweise zu verändern bedeutet nicht, von heute auf morgen alles was du sonst gegessen hast, in den Müll zu werfen. Stattdessen verbrauche nach und nach deine Lebensmittel, welche du noch zu Hause hast und kaufe gesündere Alternativen nach. Wenn dir Gemüse absolut nicht schmeckt, dann schmuggle es portionsweise unter dein Essen. Du kannst beispielsweise eine Handvoll Brokkoli in die Nudelsoße machen oder mal ein paar Salatblätter aufs Brötchen legen. So gewöhnst du dich an den Geschmack, ohne dich zu überfordern.

©Brooke Lark on Unsplash

©Brooke Lark on Unsplash

4. Alternativen suchen

Viele deiner Liebslingsrezepte kannst du auch ganz einfach gesünder nachkochen. Natürlich ist Kuchen vom Bäcker einfacher, als ihn erst selbst zu backen. Dennoch empfehle ich dir es auszuprobieren. Du wirst staunen, wie viel Zucker du einsparen kannst. Und ich wette deinen Gästen wird es nicht auffallen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem zuckerreduzierten, leckeren New York Cheesecake mit warmer Blaubeersoße?

©dontcryonion

©dontcryonion

5. Keine Verbote

Mein letzter Tipp ist vermutlich dein Lieblingstipp, denn ich bin absolut kein Fan von Verboten. Sich gesünder zu ernähren heißt nicht, nie wieder Burger oder Schokolade zu essen. Wenn du dich ausgewogen ernährst, braucht du beim Stadtbummel mit Freunden kein schlechtes Gewissen haben, wenn du dir mal ein Eis gönnst. Erst indem wir uns etwas verbieten, wollen wir es umso mehr. Verbietest du dir stattdessen nichts und machst dir bewusst, dass du eigentlich jederzeit alles essen könntest, dann ist der Drang nach Süßigkeiten und Co. meist gar nicht mehr so stark.

ice-cream-is-ok.jpg

Mein Fazit

  1. Setzte dir ein festes Ziel. Nur wer ein Ziel hat, der kann irgendwo ankommen.

  2. Frage dich, wieso du etwas Verändern möchtest und schreibe es dir so detaillierst wie möglich auf.

  3. Brauche deine Lebensmittel erst einmal auf und ersetzte sie nach und nach durch gesündere Alternativen.

  4. Überlege wie du bei deinen Lieblingsrezepte ein paar Kalorien einsparen kannst. Keine Angst vor dem Kochen!

  5. Sich ab und zu etwas zu gönnen, ist völlig okay. Ausgewogen ist das Schlüsselwort.